Veranstaltung

St. Irmgardis-Krankenhaus stellt am 19. März Darmkrebs in den Mittelpunkt:

Telefon-Sprechstunde zum 20. Jubiläum

Süchteln. Zum 20. Mal steht der Monat März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebs-Vorsorge. Denn jährlich sterben bundesweit rund 25.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebs-Erkrankung, über 60.000 Neuerkrankungen kommen jährlich hinzu. Dabei kann man kaum einer anderen Krebsart so leicht vorbeugen. Durch Vorsorge und Früherkennung könnten die meisten Darmkrebsfälle und deren Vorstufen frühzeitig erkannt werden. Eine Heilung wäre dann meist möglich.

Grund genug für das St. Irmgardis-Krankenhaus und seine Spezialisten, in einer Telefon-Sprechstunde am 19. März von 11:00 bis 13:00 Uhr Rede und Antwort zu stehen.

 

Gleich zwei Chefärzte werden die Fragen beantworten: Chefarzt Dr. Ulrich Bauser (Innere Medizin), Telefon 02162 / 899-170.  Er beantwortet Fragen zur Früherkennung und Vorsorge (wie Darmspiegelung). Chefarzt Dr. Christian Maciey (Allgemein- und Viszeralchirurgie), Telefon 02162 / 899-230, gibt Antworten auf Fragen zur Operation und Heilungschancen. Aber auch zu allen anderen Fragen werden beide Chefärzte gern antworten.

 

St. Irmgardis - Dr. Christian Maciey und Dr. Ulrich Bauser Fotos Jochen Rolfes
St. Irmgardis – Dr. Christian Maciey und Dr. Ulrich Bauser Fotos Jochen Rolfes

 

Vorsorge ist die beste Medizin

„Vorsorge ist harmlos – und die beste Medizin“, fasst es Ulrich Bauser zusammen. Dabei ist eine regelmäßige Vorsorge-Untersuchung gar nicht so aufwändig. Ein einfacher Stuhltest gibt Auskunft über Blut im Stuhl. „Das ist ein wichtiges Alarmzeichen“, erklärt er.

 

Männer haben im Vergleich zu Frauen ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, daher wird Männern bereits ab einem Alter von 50 eine Darmspiegelung, medizinisch „Koloskopie“ genannt,  empfohlen. Frauen sollten eine Darmspiegelung ab einem Alter von 55 Jahren durchführen lassen. „Diese Untersuchung ist zwar für die Patienten mit etwas Aufwand verbunden, aber sie bietet eine sehr große Sicherheit der Früherkennung. So können auch Vorstufen von Darmkrebs erkannt und entfernt werden. Außerdem: die nächste Vorsorge-Spiegelung erfolgt dann erst nach zehn Jahren“, tröstet Ulrich Bauser lächelnd.

 

Alles in einem Haus

„Und wenn wirklich ein Darmkrebs bei einer Vorsorge-Untersuchung erkennbar wird, dann können wir ihn direkt hier bei uns operieren“, ergänzt Chirurg Christian Maciey. Er operiert darüber hinaus alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Dick- und Dünndarms sowie des Magens, der Gallenblase und der Gallenwege. Auch gilt er als Hernien- und Schilddrüsen-Spezialist.

Risiken minimieren

Was die genauen Ursachen für Darmkrebs sind, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Eindeutig sind allerdings die Risikofaktoren. Einerseits spielen erbliche Vorbelastungen und bereits vorhandene Darmerkrankungen eine Rolle, andererseits aber auch die Lebensweise. „Übergewicht, falsche Ernährung, wenig körperliche Bewegung, Nikotin und Alkohol – das alles kann Darmkrebs begünstigen“, weiß Ulrich Bauser, der unter anderem auch Facharzt für internistische Onkologie ist.

 

Kasten:

Telefon-Sprechstunde am St. Irmgardis-Krankenhaus
zum Thema „Darmkrebs-Vorsorge“

Freitag, 19. März 2021,  11:00 – 13:00 Uhr

Chefarzt Dr. Ulrich Bauser, Telefon 02162 / 899-170

Chefarzt Dr. Christian Maciey, Telefon 02162 / 899-230

 

Über das St. Irmgardis-Krankenhaus:

Von 1871 bis 2008 betrieb die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Süchteln das St. Irmgardis-Krankenhaus als Trägerin. Zum 1. Januar 2009 übernahm die St. Franziskus-Stiftung Münster mit 51 Prozent die Mehrheit an der neu gegründeten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH. 49 Prozent hält das benachbarte Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH). Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist seit über 140 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Versorgung im Kreis Viersen.

Bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit der Spendenbereitschaft breiter Bevölkerungskreise, legten damals den Grundstein für das Haus. Geprägt durch Ordensfrauen, die 1972 das Haus wegen Nachwuchsmangels verließen, arbeiten engagierte Mediziner und geschultes Personal auch heute noch nach christlichen Idealen zum Wohle der anvertrauten Patienten.

1900 hatte das Haus etwa 50 Krankenbetten. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert, um die ständig wachsende Zahl von Patienten zu betreuen. Nach dem Bau des St. Antonius-Hauses 1930/1931 wurde in den Jahren 1961 bis 1963 ein Neubau mit modernen Krankenzimmern, Diagnose-, Therapie- und Versorgungsräumen sowie einer Schule für Krankenpflege errichtet. Heute, nach Neubau eines Bettenhauses, verfügt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln über 160 Krankenbetten – einschließlich sechs interdisziplinärer Intensiv-Pflegebetten. 360 Mitarbeiter sind hier im Einsatz.

Zum St. Irmgardis-Krankenhaus gehören fünf Klinken: Innere Medizin, Geriatrie, Chirurgie, Konservative Orthopädie und Schmerzklinik sowie Anästhesiologie und Intensivmedizin. Die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie liegt bei Chefarzt Dr. med. Ulrich Bauser.

Die Verantwortung für die Klinik für Geriatrie obliegt Chefarzt Hanns-Peter Klasen.

In der Chirurgie gibt es drei Bereiche mit den chirurgischen Schwerpunkten: Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Maciey, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Sportmedizin mit Chefarzt Dr. med. Kai Platte/Ärztlicher Direktor und Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie mit Chefarzt Dr. med. Tobias Köppe.

Die Leitung der Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerzklinik liegt bei Dr. Dirk Mertens.

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin wird geleitet von Chefärztin Dr. Jessica Görgens.

Weiter gehört eine ambulante kardiologische Rehabilitationsabteilung mit 20 Plätzen zum Portfolio.

Als Ausbildungsstätte werden 50 Plätze für staatlich anerkannte Pflegefachkräfte bereitgestellt, hierfür besteht für die theoretische Ausbildung eine Beteiligung an der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe (AGP Viersen GmbH).

Zusätzlich wird eine Ausbildung zum Operations-Technischen- und auch zum Anästhesiologischen-Technischen-Assistenten angeboten.

Im Jahr 2020 wurden nahezu 6.000 Patienten stationär und rund 15.000 Patienten ambulant behandelt.

Titelbild: Symbolbild

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