Moers

Emilio Gordoa ist der improviser in residence 2019 beim mœrs festival.

Auf der heutigen Pressekonferenz stellte Tim Isfort den Künstler vor, der 1987 in Mexiko City geboren wurde und seit 2012 in Berlin lebt. Emilio Gordoa ist Vibraphonist und Schlagzeuger und vertritt die junge zeitgenössische Imrovisationsszene. 2018 war er als Mitglied von Nate Wooley’s Seven Storey Mountain bereits im Hauptprogramm des Festivals vertreten, jetzt freut er sich darauf, möglichst viel Zeit in der Stadt zu verbringen.

 

Für das Jahr in Moers hat Emilio Gordoa viele Ideen, die sich im Laufe der nächsten Wochen konkretisieren werden. Vor allem geht es ihm darum, seinem Instrument, dem Vibraphon, mehr zu entlocken als „nur schönen Klang“, so Gordoa heute im Pressegespräch. Tim Isfort, künstlerischer Leiter des Festivals, betonte, dass mit Emilia Gordoas Residency Klischees aufgebrochen werden, die dem Vibraphon als Klanggeber im Jazz anhaften.

Unter anderem will der Musiker in zahlreichen Konzerten in der Residenz, die gleichzeitig sein Wohnort in Moers sein wird, neue Farben und Techniken des Vibraphons präsentieren. Konzerttermine werden im Laufe der kommenden Woche auf der Webseite des mœrs festival angekündigt.

 

Am Samstag, 12. Januar, um 20 Uhr, übergibt Josephine Bode (improviser in residence 2018) in einem Duo-Konzert in der Aula des Gymnasiums Filder Benden den Stab an Emilio Gordoa. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Wer sich ärgert, das Early Bird Ticket des Festivals nicht geschnappt zu haben, kann an diesem Abend auf jeden Fall dabei sein. Das Early Bird Ticket ist seit gestern Abend ausverkauft.

Fotos: André Symann.

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