Moers

Wohnzimmergespräch: „Teilen wir uns auf oder wollen wir uns mitteilen?“

Zur Gesprächsrunde war das Wohnzimmer der vhs gut gefüllt. (Foto: pst)

Moers. (pst) Miteinander leben in Moers – was bedeutet das konkret? Teilen sich Deutsche und Migranten ihr Leben oder sind es getrennte Gesellschaften? Diesen und anderen Fragen widmete sich das dritte Wohnzimmergespräch der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Dienstag, 9. Oktober. Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der Integrationsrat der Stadt und die vhs haben unter der Fragestellung „Teilen wir uns auf oder wollen wir uns mitteilen?“ in die Räume des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums eingeladen. Auf dem Podium saßen Senol Paskal (Vorsitzender Integrationsrat), das Stadtoberhaupt, Elmas Onart (Mitarbeiterin vhs) und Fatime Elezi. Moderiert hat die Veranstaltung vhs-Leiterin Beate Schieren-Ohl. Die rund 35 Gäste diskutierten lebhaft und angeregt miteinander.

 

 

 

Respekt und Toleranz

Fatime Elezi und Elmas Onart äußerten sich auf dem Podium. (Foto: pst) (v.l.)

Trotz unterschiedlicher Ansichten waren sich Podium und Publikum jedoch einig: Kommunikation und Sprache ist der wichtigste Baustein der Integration. Es soll Räume geben, in denen zwischen den Kulturen kommuniziert werden kann und muss. „Akzeptanz, Toleranz und Respekt sind die Grundlagen eines gesunden Zusammenlebens“, sagte Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Die aktuelle Weltpolitik gab Anlass zur Diskussion: inwieweit diese unser tägliches Handeln und Denken beeinflusst und uns teilweise in unserer Offenheit einschränkt. „Integration findet aber hier statt, bei uns in Moers, auf zwischenmenschlicher Ebene“, fasste Senol Paskal zusammen. „Vieles wird problematisiert. Es werden Probleme zum Thema gemacht, die keine Probleme sind.“ Am Ende der Gesprächsrunde stand eines sicher fest: Bedarf zum Austausch besteht weiterhin. Plattform soll eine vierte Veranstaltung dieser Art bieten.

 

 

 

 

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