Kamp-Lintfort

Von der Kohle zur Moderne

Kamp-Lintfort. (LB NRW) Für den Business Club Maas Rhein, dessen Mitglieder von beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze kommen, war der Besuch von Kamp-Lintfort eine Erforschung des Wandels einer Stadt von einem Geschäftsmodell zu einem neuen. Ursprünglich hat der Steinkohlebergbau Kamp-Lintfort geprägt, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Bauplan der Stadt.

 

 

 

Mit dem Ende des Bergbaus hat sich die Stadt erfolgreich gewandelt und in den Bereichen der Technologie und Logistik fest etabliert. Dazu kommt seit 2009 die Hochschule Rhein-Waal, die neben Kleve auch in Kamp-Lintfort einen Campus unterhält. Von den 7300 Studierenden im vergangenen Wintersemester kamen beinahe die Hälfte aus dem Ausland, nicht zuletzt, weil 75 % der Studiengänge auf Englisch gehalten werden.

 

 

Dies zeigt, dass nicht nur die Wirtschaft der Stadt einen neuen und zukunftsfesten Kern gefunden hat. Auch die Hochschule mit ihren internationalen Verflechtungen, zum Beispiel zur Fitchburg State University in den USA, trägt dazu bei, dass sich Kamp-Lintfort der Moderne zugewandt hat.

 

Für den Business Club ist dies ein hochinteressantes Beispiel des Wandels, so dass sich am 8. November die Unternehmer in dem Club gerne in der Hochschule Rhein-Waal einfanden. Die Begrüßung wurde durch den Vorstandsvorsitzenden des Business Clubs, Vincent Pijnenburg gehalten, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Friedel Eichner.

 

 

Danach stand ein Vortrag von Dieter Tenhaaf vom Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing von Kamp-Lintfort auf dem Plan. In seiner Rede stellte Tenhaaf dar, wie sich die Stadt vom Bergbaustandort zur Hochschulstadt wandelte.

 

 

Passend dazu führte Prof. Dr. Georg Hauck, Präsident der Hochschule, aus, welche Chancen seine Universität für die Region bietet. Mit der Innovation durch angewandte Forschung, Lehre und Transfer können neue Optionen geboten werden, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse praktisch umzusetzen und somit nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Gegend insgesamt zu fördern.

 

Eine der vielen Verknüpfungen der Hochschule Rhein-Waal wurde im nächsten Vortrag behandelt: die Landesgartenschau wird 2020 in Kamp-Lintfort stattfinden. Im Juni dieses Jahres wurde die Universität der erste Kooperationspartner des anspruchsvollen Projekts, welches der Stadt ein farbenprächtiges Blumenmeer bescheren und zahlreiche Besucher anziehen wird.

 

 

Nach den Vorträgen bedankten sich die Vorstandsvorsitzenden des Business Clubs Maas Rhein bei den Rednern und überreichten ihnen Geschenke. Daran schloss sich eine Stunde des Gesprächs unter den Teilnehmern des Abends bei einem Imbiss an, um das Gehörte zu besprechen, sich allgemein auszutauschen und das eigene Netzwerk zu stärken.

 

 

 

Die interessanten Informationen zusammen mit dem angenehmen Rahmen machten den Abend aus, der zu einer Reihe solcher Besuche des Clubs gehört. Auch in Zukunft werden sich die Mitglieder an bedeutsamen Orten auf beiden Seiten der Grenze einfinden, um ihr Wissen zu erweitern und Kontakte zu pflegen oder erstellen.

 

 

Fotos: LB NRW

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