Moers

vhs-Tür ist ab 11. September wieder offen

Moers/Kamp-Lintfort. (pst) Unter dem Titel „Tür ist offen“ präsentiert die vhs Moers – Kamp-Lintfort ihr neues Herbstprogramm 2017. Offen ist die vhs-Tür z. B. für eine „Chinesische Tee-Zeremonie“, die Deutsche Gebärdensprache (Schnuppertag) und 500 Jahre alte Musik aus Spanien („Al alva venid“). „Sind die Türen wirklich offen?“ thematisiert das Zusammenleben von Deutschen und Türken in Moers. Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Mitglieder des Integrationsrates der Stadt wollen miteinander und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. „Was ist Heimat?“ ist ein philosophisches Gespräch über die Bedeutung des Wortes. Insgesamt sind 707 Veranstaltungen und knapp 18.000 Unterrichtsstunden geplant, davon 151 Veranstaltungen und 3.500 Stunden in Kamp-Lintfort. Semesterstart ist der 11. September, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Weitere Angebote zum Themenschwerpunkt
Bei einer Diskussions- und Gesprächsrunde zur Bundestagswahl geht es u. a. um die 5%-Hürde, direkte Demokratie und die Frage, ob ich überhaupt wählen soll? Das niederrheinische Kulturprojekt „Stadt Land Fluss Kultur Vol. III“ bringt internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler zusammen. Eine Performance aus Fotografie, Film, Land-Art-Projektion und Musik lassen die Künstler entstehen und präsentieren sie an ausgewählten Orten in Kamp-Lintfort, z. B. im Lehrstollen und im Kloster Kamp. Möchten Flüchtlinge in Deutschland Fuß fassen, reicht Deutsch allein nicht aus. Daher bietet die vhs einen kostenlosen Computerkurs für Anfänger in arabischer Sprache an. Hier können Grundlagenkenntnisse des Betriebssystems Windows erworben und erste Schritte in Microsoft Word gemacht werden.

Andere Highlights im Herbstsemester
„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg”, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen“. Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. „Argumentieren gegen Stammtischparolen“ ist ein interaktiver Vortrag. „Ohne Geld ans Ende der Welt“ gereist ist Reporter und Autor Michael Wigge. Sein Spezialgebiet sind Kulturthemen, die er unterhaltsam beleuchtet. In der „Zeit Akademie im Gespräch – Digitale Revolutionwird zunächst ein Video gezeigt und danach mit einem Fachdozenten diskutiert. „Die Römer am Niederrhein – Latein für Späteinsteiger“ ist eine Spurensuche mit Einblick in Sprache. Objekte und Geräte aller Art am Computer zu konstruieren und zu gestalten und funktionierende Prototypen gleich selbst zu bauen, das ist in so genannten FabLabs möglich. Die vhs bietet einen Besuch des FabLabs an der Hochschule Rhein-Waal an. „Sitz-Platz-Plätzchen“ zaubert gesunde Weihnachtsgeschenke für des Menschen liebsten Freund.

Bildzeile: Wie er „Ohne Geld ans Ende der Welt“ gereist ist, erzählt Michael Wigge in der vhs. (Foto: Michael Wigge)

Infobox:
Anmeldebeginn: 7. Juli, Semesterbeginn: 11. September
Anmeldemöglichkeiten:
Persönlich: Geschäftsstelle Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10; Kamp-Lintfort, Vinnstraße 40
Telefonisch: 0 28 41/201-565
Internet: www.vhs-moers.de

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