Technik und Umwelt

Telekom-App zeigt freie Parkplätze in Moers an

22.03.2017 Hannover CeBIT 2017 Stand Deutsche Telekom AG

Schneller zum Termin oder zum Date: Die Telekom und die Stadt Moers wollen die Suche nach einem freien Parkplatz vereinfachen. Eine Smartphone-App soll verfügbaren Parkraum in Echtzeit anzeigen. Auch das Bezahlen der Parkgebühren per Handy wird erleichtert.

Neben öffentlichen Parkplätzen sollen auch privat bewirtschaftete Stellflächen über den digitalen Service vernetzt werden. Start des Projektes ist in 2018. Dann sollen schrittweise bis Ende 2019 ein Großteil der Parkplätze in der Innenstadt digitalisiert werden, damit Autofahrer schneller und komfortabler ans Ziel kommen. Dies wurde heute auf der Computermesse Cebit vereinbart.

„Sehr gerne sind wir Partner der Telekom bei diesem innovativen Konzept“, sagte Bürgermeister Christoph Fleischhauer. „Wir sind eine kleine Großstadt am Niederrhein mit einer guten Einzelhandelsstruktur. Von den Erfahrungen profitieren sicher beide Partner, zumal wir aktuell auch an unserem Parkraumkonzept arbeiten.“

„Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig“, unterstreicht Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender T-Systems.

 Sensoren beenden stressige Parkplatzsuche

Für das smarte Parken setzt die Telekom schwerpunktmäßig Sensoren ein. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz (Narrowband Internet of Things), ob ein Parkplatz frei ist. Zusätzlich können auch andere Datenquellen genutzt werden, um eine Wahrscheinlichkeit für freien Parkraum zu berechnen. Dazu zählen unter anderem Informationen aus Parkscheinautomaten oder von verschiedenen Parkraumbetreibern. Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz lassen sich ebenfalls für Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu freiem Parkraum nutzen.

„Digitalisierung. Einfach. Machen“ – erleben Sie unsere Produkte und Dienstleistungen während der CeBIT in Hannover vom 20. bis 24. März live auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 4, Stand C38. In hochkarätigen Talk-Formaten berichten Lenker und Denker der Digitalisierung über ihre Erfahrungen in der Praxis. Informationen zu Programm und Teilnehmern finden Sie in Kürze unter telekom.com/cebit.

 Der gesamte Messeauftritt der Deutschen Telekom ist klimaneutral: Alle CO2-Emissionen aus dem Aufbau und Betrieb des Standes werden zu 100 Prozent mit Projekten zur CO2-Reduktion im Ausland kompensiert.

Bildzeile:
Auf der CeBIT in Hannover wurde heute die Absichtserklärung für einen digitalen Parkservice in Moers unterzeichnet. v. l. n. r.:

Christoph Fleischhauer, Bürgermeister Stadt Moers
Anette Bronder, Leiterin Digitalgeschäft, T-Systems
Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied 

Foto: Deutsche Telekom AG

Über die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom ist mit über 156 Millionen Mobilfunkkunden sowie 29 Millionen Festnetz- und rund 18 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2015). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-basiertes Fernsehen für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 225.200 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,2 Milliarden Euro, davon wurde rund 64 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

Über die Stadt Moers

Die Stadt Moers liegt am unteren Niederrhein im Westen des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen und ist eine große kreisangehörige Stadt und größte Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf. Aufgrund der Lage im Norden der Rheinschiene und im Westen des Ruhrgebiets wird Moers Drehscheibe am Niederrhein genannt. Moers ist die größte Stadt Deutschlands, die weder kreisfrei noch Sitz eines Kreises ist, umgeben von reizvoller Landschaft mit ca. 105.000 Einwohnern.
Die Mobilität in wachsenden städtischen Ballungsräumen am Niederrhein und im Ruhrgebiet stellt die Kommunen vor große Herausforderungen. Alle Prognosen gehen davon aus, dass
auf den überregionalen Verkehrswegen die Verkehre weiter steigen werden. Die Anzahl der Berufspendler nimmt zu, gleichzeitig nutzen mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsträger. Verkehr und Mobilität in einer zunehmend digitalisierten Welt werden sich erheblich verändern und die Städte vor neue Aufgaben stellen.

 

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