Kamp-Lintfort

Start für einen weiteren Baustein in der Seniorenarbeit

Die Stadt schließt Kooperationsvereinbarungen zur Gründung von ZWAR-Netzwerkgruppen im Stadtgebiet

Ruhestand – und was dann? Der (nahende) Eintritt in den Ruhestand und der Zeitpunkt, an dem die Kinder das Haus verlassen, sind oftmals tiefe Einschnitte im Leben der Menschen. Der gut strukturierte Tagesablauf ändert sich und auf einmal ist da ganz viel Zeit, die sinnvoll genutzt und mit neuem Leben gefüllt werden soll. Dieser Übergang ist eine Herausforderung und Chance zugleich.

Genau hier setzt die Gründung von ZWAR-Netzwerkgruppen an. Menschen zwischen 55 und 70 Jahren sind in ihrem Stadtteil eingeladen, sich mit andern Menschen zu treffen. Gemeinsam selbstbestimmt und selbstorganisiert Freizeit zu gestalten, ist das Ziel. Es gibt kein vorgefertigtes Programm, alle Aktivitäten und Projekte werden aus der Gruppe heraus in Eigenregie vorbereitet und durchgeführt. Unterstützt werden sie dabei im ersten Jahr durch qualifizierte Mitarbeiter der Wohlfahrtsverbände unter Federführung der Stadt Kamp-Lintfort.

Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt, dem Caritasverband Moers-Xanten e.V. und der Grafschafter Diakonie –Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers sollen im kommenden Jahr im gesamten Stadtgebiet ZWAR-Netzwerkgruppen initiiert werden. Am Dienstag, den 20. November, wurde der Grundstein für diesen Prozess mit der Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarungen gelegt, freut sich Sozialdezernent Christoph Müllmann: „Seit vielen Jahren arbeiten wir daran, das Angebot für Seniorinnen und Senioren stetig zu verbessern und auszubauen. Mit den ZWAR-Netzwerkgruppen setzen wir neue Impulse für ein gemeinsames Miteinander in Kamp-Lintfort.“

Die ZWAR-Zentralstelle NRW unterstützt diesen Prozess in der Startphase und begleitet ihn bis zur Selbstorganisation der einzelnen Gruppen. Das erste Netzwerkgründungstreffen wird im Januar 2019 im Niersenbruch/ Saalhoff stattfinden, im Verlauf des Jahres werden dann die Stadtteile Hoerstgen/ Kamp, Gestfeld, Geisbruch, die Altsiedlung und der Stadtkern (einschließlich Rossenray) folgen.

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