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Schöner die Trommeln Kubas nie klingen

 

Moers.(LB NRW) Weihnachten und karibische Rhythmen – das mag auf den ersten Blick Welten auseinander liegen. Im Autohaus Nühlen bewiesen die “Klazz Brothers & Cuba Percussion” das Gegenteil, als sie für das Benefiz-Konzert “Christmas meets Cuba”  beliebte Weihnachtslieder mit den Instrumenten Kubas neu interpretierten. Wie schon zwei Jahre zuvor, so setzte sich das Quintett erneut für gute Zwecke in der Region ein. Dieses Mal gingen die Einnahmen und Spenden des Abends an das Kinder- und Jugendhospiz Duisburg.

 

 

 

 

 

Die Jazzband trat ganz in Weiß gekleidet vor 400 Gästen auf und fügte – für unseren Kulturkreis – ungewöhnliche Elemente dem klassischen Weihnachtsklang zu, wie Merengue bei “Jingle Bells” oder Bolero bei “Leise rieselt der Schnee”. An anderen Stellen lud die Gruppe Kinder auf die Bühne, um mit ihnen zusammen zu singen. Damit erzeugten sie eine Atmosphäre, die bei den Gästen sehr gut ankam. Einerseits exotisch, andererseits vertraut, rundherum gut, so animierte die Musik auch zu großzügigen Spenden.

 

 

Den Abend hindurch wurde ein großer Spendenkasten von Kindern durch das Publikum getragen, welches den Kasten gerne füllte. Dankbar zeigte sich Mechthild Schulten vom Malteser Hospizzentrum für die gesammelten Summen. So etwas sei ja nicht selbstverständlich, erklärte sie und merkte an, dass die Arbeit des Hospiz ja nicht immer traurig sei. Sie helfen Familien mit schwer erkrankten Familien, um diesen eine emotionale Stütze zu bieten und ihnen auch praktisch an einigen Stellen zu helfen, sie es bei den Hausaufgaben der Geschwister oder wenn die Eltern mit dem erkrankten Kind zu einem weiter entfernten Krankenhaus fahren müssen. Da seien auch frohe Momente dabei, meinte Frau Schulten, und somit würde die Lebensfreude des kubanischen Weihnachtskonzertes gut passen.

 

So etwas hörte sicherlich auch der Veranstalter des Konzerts, Dr. Hans Nühlen, gerne. Für ihn und sein Autohaus sei ein Konzert wie dieses eine große Aufgabe, da alle Fahrzeuge entfernt werden müssen, bevor Sitzplätze und Lichtanlage aufgestellt, die Bühne dekoriert und ein Getränkestand aufgebaut werden konnte. Dazu kam natürlich die Organisation der Veranstaltung im Vorfeld.

 

 

Dass dann zum Beispiel ein einzelner Gast 1000 Euro spendet, dass ein signiertes Trikot der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaftsspielers Christian Ehrhoff für 700 Euro versteigert werden konnte, dass auch die restlichen Spenden großzügig ausfielen, zusammen mit der “erstklassigen Musik”, das sollte all die Mühen wettmachen: Veranstalter, Musiker und Gäste wissen, dass sie etwas Gutes an dem Abend bewirkt haben.

 

 

Fotos: LB NRW

 

 

 

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