Sport

Für Moers kämpfen

Foto: Privat

Moers. Das macht Sahan Aybay als Boxer buchstäblich. Der „Moerser Jung“ hat sich schon mit 12 Jahren dem Boxsport verschrieben und bei ABC Rheinkamp trainiert und gekämpft. Dazu kam noch Ringfrei Oberhausen, aber auch 3,5 Jahre im Sportinternat im Boxcentrum Münster.

Es überrascht nicht, wie sehr die Leidenschaft in Aybay brennt. „Der Boxsport ist für mich mein Leben“, sagt er und fügt hinzu: „Wenn ich eines Tages aufstehen sollte und dieses Feuer in meinen Augen nicht mehr sehe, dann hat das alles keinen Sinn mehr.“

Gleichzeitig hat der 22-Jährige aber auch nicht die klassische Berufsausbildung vergessen. Nach zwei Jahren Ausbildung als Verkäufer bei Deichmann steht für ihn nun eine Anstellung in Oberhausen an, bei DSA Marketing als Personal Medienberater.

 

Foto: Merve Gülec

Doch im Boxen hat sich auch einiges für ihn getan, da er 2016 aus dem Amateurbereich in das Profi-Metier gewechselt ist. Sieben Profi-Kämpfe hat er bestritten, alle gewonnen, und bei fünf streckte er seinen Gegner gar mit K.O. nieder. Seit 2017 hat er sich auch den Titel als Deutscher Meister der German Boxing Association gesichert. Der achte Kampf steht für ihn bereits an, und er möchte diesen ebenso erfolgreich wie die vorherigen abschließen.

 

 

So wichtig wie der Boxsport an sich, so wichtig ist ihm auch seine Geburtsstadt Moers. „Ich möchte, dass man Moers kennt“, sagt er. „Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten, dass der Bekanntheitsgrad der Stadt steigt.“

 

 

 

Er kämpft aber nicht nur für die Stadt und sich selbst, sondern auch für die Sponsoren wie Taxi Yanik. Ob diese ihn von früher Stunde unterstützt haben oder erst später dazustießen, so ist Aybay sich klar: „Ohne meine Sponsoren wäre ich nicht da, wo ich gerade stehe.“

 

Foto: David Handanovic

Und den Weg will er weitergehen – auch, weil im Sport so viele Kulturen aufeinandertreffen können. Dies, so meint er, erschafft die Möglichkeit, ein besseres Miteinander zu erzeugen. In solcher Gemeinschaft will er weiterkämpfen, für sich, seine Unterstützer und Sponsoren – und auch für seine Stadt.

 

 

 

Titelbild: David Handanovic

 

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