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Einkaufstempel bringt frisches Leben

Duisburg. (LB NRW) Gerade in problematischen Stadtteilen fragt man sich immer, wie dort die sprichwörtliche Kurve genommen und das Gebiet wieder zum Aufschwung gebracht werden kann. Ein solcher Schritt wird in dem Duisburger Stadtteil Hochheide genommen, indem dort nun das Einkaufscenter Ensemble öffnet. Dort werden ein Edeka, ein Aldi und etwas später ein dm untergebracht sein und in schickem Ambiente ihre Waren anbieten.

 

Falk W.Paschmann Geschäftsführer

Vor der Eröffnung am 07. Juni fand ein „Pre-Opening“ statt, bei dem sich VIPs der Stadt in dem Edeka versammelten und dort bestaunten, wie ein moderner Markt aussieht. Versehen mit einer „Essthetik“, wie Falk W. Paschmann, der Inhaber dieses Edeka-Marktes und acht anderer, sagt, so sind die Räumlichkeiten edel und hochwertig und schaffen damit eine luxuriöse Umgebung für das Angebot. Das moderne Einkaufen ist ein echtes Erlebnis, verspricht die Aufmachung – und zieht damit einen Bogen zu den Hoffnungen, die mit dieser Edeka-Filiale und den anderen Märkten in dem Fachmarktcenter verbunden sind.

 

 

Sie sollen zusammen mit anderen Projekten dem Stadtteil neue Impulse geben, ihn wieder auf die richtige Bahn bringen. Da gehört es auch dazu, dass zwei in die Jahre gekommene Hochhäuser – in denen mittlerweile niemand mehr wohnt – abgerissen werden sollen, um Platz für neue Gebäude zu liefern. Weiterhin werden zwei Ärztehäuser dort errichtet, so dass auch die medizinische Versorgung bestens funktionieren wird.

 

 

Dr. Hans Nühlen, Erbauer und Inhaber des Fachmarktcenters

Bei der Pre-Opening-Veranstaltung freute sich der Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann darüber, dass die Privatwirtschaft in Duisburg-Hochheide investiert. Für Dr. Hans Nühlen, Erbauer und Inhaber des Fachmarktcenters, ist dies ebenfalls eine wichtige Angelegenheit. In Moers führt Nühlen nicht nur ein gut laufendes Mercedes-Autohaus, sondern bietet auch kulturelle Veranstaltungen an und beteiligt sich maßgeblich an dem Leben der Stadt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er das Gelände in Duisburg, auf dem früher eine seiner Filialen stand, nun für einen nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch sozialen Zweck genutzt hat und dieses behalten will.

Erweisen wird es sich, ob die Pläne und Hoffnungen aufgehen und Hochheide den Zusatz „Problem“ ablegen kann.

 

 

Fotos: Lokale Blicke NRW

 

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