Moers

Die Meerbecker erneuern ihren Stadtteil

Moers. (pst) Schon seit September ist das neue Stadtteilbüro Anlaufstelle für viele Meerbeckerinnen und Meerbecker. Offiziell eröffnet hat es Bürgermeister Christoph Fleischhauer am Dienstag, 21. November. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen in den nächsten Jahren durch das Projekt NEU_Meerbeck das Wohnen und Leben in Meerbeck und Hochstraß verbessert werden. Das Stadtteilbüro ist ein Ort, um Anregungen, Ideen und Kritik am Stadtteil und zur Stadtteilentwicklung zu äußern, hier werden bürgerschaftliches Engagement gebündelt, Akteure und Initiativen vernetzt. „Die Meerbecker können hartnäckig sein. Sie sind unglaublich aktiv, zum Beispiel in der evangelischen, katholischen oder auch muslimischen Gemeinde. Sie engagieren sich für Meerbeck“, sagte Bürgermeister Fleischhauer. Stadtteilmanager Jens Franken zitierte in seinem Grußwort den Moerser Ehrenbürger Hanns Dieter Hüsch: „Warum die Bürger, die von Meerbeck sprechen, die Nase rümpfen, kann ich nicht verstehen.“ Das beschreibt übrigens ein weiteres Arbeitsfeld: Auch am Image will „Neu_Meerbeck“ arbeiten.

Handlungskonzept gemeinsam erarbeitet
Die Stadt Moers hatte den Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm Soziale Stadt gestellt und wurde Ende letzten Jahres aufgenommen. Im Vorfeld wurde, initiiert vom SCI Moers und der Stadtbau Moers unter Beteiligung der Stadtverwaltung, ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. Die Bürger und andere Akteure waren in mehreren Arbeitsrunden und Workshops in die Entwicklung eingebunden. Die Handlungsfelder sind u.a. Soziales, Bildung, Integration, Stadtgestaltung, Wohnen und Handel. Der Projektzeitraum geht bis zum Jahr 2021 mit Option auf fünf  weitere Jahre. Stadtteilmanager Jens Franken wird von Gabi Höschen und Fikret Günes unterstützt.

Erste Projekte starten
Die ersten Vorhaben, die umgesetzt werden, sind die Planung der Grünanlage und des Spielplatzes an der Römerstraße/Kirschenallee (Kosten: knapp 1 Million Euro), das Projekt „Grüner Kern-Soziale Mitte“ rund um das Rheinpreußen-Stadion (rund 8 Millionen Euro) und die Finanzierung kleiner Projekte von Vereinen o.ä. (50.000 Euro pro Jahr). Im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Soziale Stadt werden die unterschiedlichen Maßnahmen mit 80 Prozent gefördert.

Bildzeile: Bürgermeister Christoph Fleischhauer eröffnete das Stadtteilbüro. Im Hintergrund: Stadtteilmanager Jens Franken. (Foto: pst)

Infobox: Das Stadtteilbüro in der Bismarckstraße 43b ist telefonisch unter 0 28 41 / 201-530 und per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de erreichbar. Feste Öffnungszeiten: montags von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr, dienstags von 9 bis 13 Uhr, mittwochs von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr.

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