Gesundheit

Bestnoten im AOK-Krankenhausnavigator

St. Elisabeth-Hospital erneut überdurchschnittlich bewertet

Meerbusch. Regelmäßig ermittelt die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg die Aktualisierung ihres Krankenhausnavigators. In der neuen Ausgabe hat zum wiederholten Mal die Klinik für Orthopädie / Orthopädische Rheumatologie des St. Elisabeth-Hospitals in Meerbusch-Lank überdurchschnittlich gut abgeschnitten. In beiden geprüften Leistungsbereichen erhielt das Haus, das zur St. Franziskus-Stiftung Münster gehört, Bestnoten. Verantwortlich für das Ergebnis ist Chefarzt Privat-Dozent Dr. Tim Claßen mit seinem orthopädischen Team.

„Wir freuen uns sehr über diese positive Bewertung“, so Geschäftsführer Dr. Conrad Middendorf. „Sie zeigt, dass unser Qualitätsverständnis auch an neutraler Stelle gut ankommt.“

Zu den 20 besten im Bundesvergleich

In zwei Bereichen hat die AOK das St. Elisabeth-Hospital bewertet: bei „Hüftgelenk-“ sowie bei „Kniegelenk-Endoprothetik“. In beiden Bereichen waren rund 200 bewertete Behandlungen die Grundlage des Resultates. Die Qualitätseinstufung in der Gesamtbewertung lautete jeweils: „Überdurchschnittliche Qualität“. Damit zählt das Haus – in beiden Kategorien – beim Erst-Einsatz der Implantate zu den besten 20 Prozent im Bundesgebiet.

„Ungeplante Folgeoperationen“ und „Chirurgische Komplikationen“ waren zwei Teilpunkte in den Auswertungen. Bei beiden lag das St. Elisabeth-Hospital deutlich im unteren Bereich der Vergleichswerte. Das zeigt, dass es in diesen Bereichen keine der genannten Problematiken gab. Dies gilt sowohl für die Hüftgelenks- als auch für die Kniegelenks-Endoprothetik.

Krankheitsgeschichte bis zu einem Jahr beobachtet

Für den AOK-Krankenhausnavigator prüft die Krankenkasse längerfristige Ergebnisqualität in ausgewählten Leistungsbereichen. Dabei wird die Krankheitsgeschichte eines Patienten bis zu einem Jahr nach dem Ersteingriff verfolgt und geprüft, ob Folgebehandlungen – gegebenenfalls auch in einem anderen Krankenhaus – notwendig werden. Das Untersuchungsverfahren wurde unter Beteiligung von anerkannten Fachexperten entwickelt.

 

Über das Rheinische Rheuma-Zentrum
St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank:

Das Rheinische Rheuma-Zentrum St. Elisabeth-Hospital ist eine hoch-spezialisierte Fachklinik für Rheumatologie und Orthopädie. Das Einzugsgebiet der Klinik geht weit über die Grenzen der Region hinaus.

Die Klinik ist eine Betriebsstätte der St. Elisabeth Hospitalgesellschaft Niederrhein mbH. Die St. Elisabeth Hospitalgesellschaft Niederrhein mbH ist eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung, Münster. Die St. Franziskus-Stiftung Münster ist einer der größten katholischen Krankenhausträger Deutschlands.

Zum Hospital gehören heute vier Kliniken: die Klinik Innere/Rheumatologie (Chefarzt Dr. med. Stefan Ewerbeck und Chefärztin Dr. Stefanie Freudenberg), die Klinik für Orthopädie / Orthopädische Rheumatologie (Chefarzt Privat-Dozent Dr. med. Tim Claßen), die Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerzklinik (Chefarzt Dr. med. Florian Danckwerth) und die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Chefarzt Dr. med. Daniel Jockenhöfer).

Dazu kommt die Rheuma-Akademie mit einem umfassenden Angebot an Kursen und Vorträgen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von internistischen Rheumatologen, konservativen wie chirurgischen Rheuma-Orthopäden sowie Schmerz- und Physiotherapeuten rundet das Angebot ab. Rund 3.300 Patienten wurden 2017 stationär und rund 24.000 Patienten ambulant behandelt. Das St. Elisabeth-Hospital beschäftigte 170 Mitarbeiter.

Neben dem St. Elisabeth-Hospital gehören zum Verbund in der Region Rheinland das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und das St. Irmgardis-Hospital Süchteln. Dr. Conrad Middendorf koordiniert als Geschäftsführer der Region Rheinland die Arbeit und Trägerinteressen der drei Kliniken.

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